Svanittavej
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Svanitta Gerhardine.
Das holländische Schiff fährt an der Westküste entlang. Wir schreiben das Jahr 1852. Der Herbstwind bläst in Orkanstärke aus Westen. Das holländische Schiff ist schwer mit Alteisen beladen, das das Schiff immer tiefer ins Wasser drückt. Die heftigen Wellen machen es der Besatzung schwer, den Kurs zu halten.
Am frühen Morgen des 4. Oktober läuft die Svanitta Gerhardine bei Årgab auf Grund. Sie wird sofort entdeckt und der Rettungsdienst eilt mit einem Raketenwerfer und einem Rettungsboot zur Stelle. Mit einer Rakete schießen sie schnell eine Leine auf das Schiff hinaus. Der Rettungsstuhl, der die Besatzung an Land bringen soll, bleibt stecken. Die Retter versuchen, das Rettungsboot ins Wasser zu bringen. Die Ruder brechen und das Boot kentert fast. Nach mehreren Versuchen bei dem undankbaren Wetter sind sie erschöpft und kurz davor, aufzugeben. Doch der Fischer, Anders Thomsen, ist noch nicht fertig. Er überzeugt die anderen, dass das Rettungsboot, das inzwischen weiter nach Süden abgedriftet ist, die schwierige Strecke bewältigen kann. Das Boot kehrt zurück, und sie ziehen es an der Leine zum Rettungsstuhl. In dem Stuhl sitzt ein Besatzungsmitglied. Er ist noch am Leben. Die Retter bergen den Mann im Stuhl. Sie organisieren den Rettungsstuhl und bergen den Rest der Besatzung. Alle 8 Besatzungsmitglieder überleben, aber sie können nicht aufstehen. Sie werden auf Karren gesetzt und zu einem nahe gelegenen Bauernhof gebracht, wo sie sich erholen können.
Der Leiter der Rettungsstation, Jens Pedersen Lodberg, wird von König Frederik dem Siebten mit dem Donaukreuz ausgezeichnet. Der Fischer Anders Thomsen wird für die Verleihung des Dannebrogkreuzes vorgeschlagen. Er wird vor die Wahl gestellt, entweder das Kreuz oder eine Geldsumme zu erhalten. Anders Thomsen entscheidet sich für das Geld und kauft sich ein Seeboot.