Kaniavej
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Kania.
In den Gewässern vor England füllt der polnische Trawler seine Ladung mit Fisch. Wir schreiben das Jahr 1953. Auf ihrer Rückfahrt nach Polen passieren sie an einem Novembertag die Westküste Jütlands. Doch das Wetter ist ihnen nicht wohlgesonnen. Ein stürmischer Orkan zieht auf und erzeugt starke Wellen. Die 17-köpfige Besatzung hat Mühe, den Kurs des Schiffes zu halten, und gerät in Küstennähe. Der Rettungsschwimmer entdeckt das Schiff und meldet die unsichere Situation sofort den Rettungsdiensten.
Am 30. November läuft die Kania bei Husby Klit auf Grund. Die Retter stehen mit Booten und Raketenausrüstung bereit. Sie werfen eine Leine zum Schiff aus. Schnell bergen die Retter 13 der 17 Besatzungsmitglieder mit Rettungsstühlen. Der Kapitän und drei weitere Besatzungsmitglieder bleiben auf dem Schiff. Schon bald wird klar, dass Kania nicht aus dem Sand befreit werden kann. Die Retter bringen die restlichen vier an Bord des Schiffes.
Erst sechs Monate später, im Mai 1954, wird Kania aus dem Sand befreit. Die Ausgrabungsarbeiten erregen großes Aufsehen und Hunderte von Menschen kommen, um die Arbeiten zu beobachten. Der Trawler wird zur Reparatur nach Aalborg geschleppt.
Fiskeriets HusDas Rettungsboot, das der Rettungsdienst zur Rettung der Besatzung von Kania mitbrachte, ist heute zu sehen unter .