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11. februar kl. 13:00: Slusetur i Hvide Sande

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Livadiavej

Livadiavej (Dänisch).

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Livadia.

Der Schoner Riga ist auf dem Weg von Söderhamn in Schweden nach Irland. Wir schreiben das Jahr 1910 und die Ladung besteht aus gehobelten Brettern. An Bord befinden sich 9 Mann Besatzung und die Frau des Kapitäns. Das Schiff kämpft gegen die Strömung an, die so stark ist, dass sie den Kurs des Schiffes steuert. In Sdr. Lyngvig sieht Christen Nielsen das Schiff am Nachmittag des 14. Dezember. Es fährt nach Norden, kommt aber dem Land vor Hvide Sande bedrohlich nahe. Christen benachrichtigt schnell die Rettungsstation, und die Rettungsschwimmer richten sich entlang der Küste in Alarmhäusern ein. In diesen Häusern befinden sich Telefone, mit denen sie die Rettungsstationen anrufen können. Bei Südostwind und ungünstigen Wetterbedingungen ist das Schiff ungeschützt. 

Um 19 Uhr meldet sich der Strandwächter Tarben Chr. Tarbensen von einer Alarmzentrale in Nr. Lyngvig. Die Livadia ist 2 km südlich der Rettungsstation in Sdr. Lyngvig gestrandet. Er berichtet der Station, dass er sehen kann, dass die beiden Achtermasten gefallen sind. Der Rettungsdienst fährt sofort mit seinem Boot zum Ort der Strandung. 

Die Retter rudern das Rettungsboot zum Schiff hinaus. Aber der Kapitän will nicht an Land gehen. Stattdessen fordert er sie auf, die Kleidung der Besatzung mitzunehmen. Die Retter weigern sich. Nicht nur der Platzmangel beunruhigt die Retter, die Aktion ist auch gesetzeswidrig. Der Kapitän beschließt, seine Frau und 3 Besatzungsmitglieder zu schicken. Die Kleidung der Besatzung wird er selbst mit dem schiffseigenen Beiboot an Land bringen. Der Kapitän des Rettungsbootes, Jørgen Chr. Andersen, rät ihm jedoch dringend davon ab. Dem Kapitän wird gesagt, dass das Rettungsboot am Strand bereit liegt. 

Die ganze Nacht und der nächste Morgen vergehen, ohne dass die Besatzung ein Zeichen gibt, an Land gehen zu wollen. 

Kurz nach Mittag bemerkt das Rettungsteam, dass ein Beiboot an Bord des Schiffes zu Wasser gelassen wird. Die Retter rudern noch einmal mit dem Rettungsboot zum Schiff, um ihre Hilfe anzubieten. Der Kapitän und 2 Männer nehmen das Angebot an, während die anderen 3 Männer mit dem Schlauchboot an Land gehen werden. Zusammen mit der Kleidung der Besatzung. Das Beiboot folgt dem Rettungsboot an die Küste. Nun ist die Rettungsaktion beendet.  

Die Reifenladung treibt auf das Meer hinaus und strandet weiter nördlich. Die Livadia wird an Land gebracht. Doch bevor sie in Sicherheit geschleppt werden kann, zieht in der Weihnachtsnacht ein Sturm auf und zerstört Schiff und Ladung.

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